VfL Tegel Handball
Spielbericht gegen SG Uni Greifswald / Loitz PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschrieben von: Niki   
Montag, den 25. September 2017 um 14:30 Uhr

Knappe Niederlage nach starkem Kampf

An diesem Samstag stand das vierte Spiel der Saison und das dritte Heimspiel in Folge an. Begrüßen durften wir mit der Spielgemeinschaft der Uni Greifswald und Loitz den ersten Aufsteiger in dieser Saison im Hatzedom. Nach einer überzeugenden Leistung am vergangenen Wochenende gegen Brandenburg West wollten wir die zurückkehrende Spielfreude gepaart mit guter Stimmung und Kampfgeist erneut auf die Platte bringen. Im Vorfeld wurde bereits an uns heran getragen, dass der Aufsteiger wohl mit einer wurfgewaltigen Truppe von „Schränken“ gespickt sein würde.

Wie am letzten Wochenende konnten wir zwei alte Bekannte für die Unterstützung von der Trainerbank in Person von Dennis „Hananet“ Hanauer und Ole „Das Megafon“ Westphal gewinnen. Die positive und motivierende Führung der Beiden hatte bereits am letzten Wochenende Früchte getragen.

Der Matchplan war also unsere Abwehr möglichst aggressiv und agil zu gestalten, um so wie am letzten Wochenende zu leichten Ballgewinnen und einfachen Kontertoren zu kommen. Dies gelang uns vor allem in der ersten Halbzeit auch über weite Strecken gut. Nichts desto trotz ließen die Gäste ihre Qualitäten als geübte Rückraumschützen mehrmals aufblitzen. Nach dem wir bereits in der ersten halben Stunde durchaus mehrfach die Chance hatten, unsere stetige Führung auf mehr als drei Tore auszubauen, konnten im Angriff einige gute, wenn auch nicht immer 100 %-ige Wurfchancen genutzt werden. Und so ging es, man muss fast sagen, nur mit einem 13:12 in die Pause.

Die Devise für die zweite Halbzeit konnte nur lauten: in der Abwehr weiter so agil bleiben und vorne die Chancen besser nutzen. Und so startete die zweite Hälfte mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem wir uns nach 10 Minuten ein weiteres Mal mit drei Toren zum 20:17 absetzen konnten. Anstatt aber die Disziplin im Angriff weiter aufrecht zu erhalten, folgte nun eine, für die Tegeler leider nur zu typische, Phase des „Jeder hat mal eine Idee“-Angriffs. In Folge dessen schmolz die Führung kontinuierlich dahin und zehn Minuten vor Ende der Partie konnten die Gäste erstmals in dieser Partie mit einem Tor zum 23:24 in Führung gehen. Das Spiel ging nun in die entscheidende, hart umkämpfte Schlussphase. Unglücklicherweise waren wir in den letzten Spielminuten nicht mehr in der Lage den notwendigen kühlen Kopf zu bewahren und so gestattete man dem Gegner vor allem in der eigenen Abwehr teils viel zu freie Torgelegenheiten, die auch eiskalt ausgenutzt wurden. Eine Minute vor Schluss stand es dann 24:26 für den Gegner und wir konnten lediglich auf das Endergebnis von 25:26 aufschließen. Glückwunsch an die Männer von der Küste!

Für die Tegeler bleibt zwar leider nichts Zählbares übrig, aber es wurde über weite Teile des Spiels eine Leistung gezeigt, auf die sich auf jeden Fall aufbauen lässt. Für die nächsten Spiele gilt es mit der gleichen Einstellung und dem starken Teamgeist in die Partien zu gehen, dann aber den Kopf, die Ruhe und die Abgeklärtheit bis in die letzten Minuten durchzuhalten.

Sport Frei, Käptain Pertsch!

 
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